Der Colpittsoscillator in Basisschaltung ist besonders gut zur
Erzeugung hoher Frequenzen geeignet. Man findet ihn in allen UKW- und
Fernsehgeräteschaltungen, sofern er noch konventionell erstellt wurde.
Der frequenzbestimmende Schwingkreis besteht aus der Induktivität L und
der Reihenschaltung der Kondensatoren C1 und C2. Das Verhältnis von C1
zu C2 bestimmt den rückgekoppelten Spannungsanteil. Mit dem Widerstand
Rk kann man die Amplitude des Rückkopplungsignals einstellen. Mit dem
Spannungsteiler aus den Widerständen R1 und R2 wird die Basisspannung
festgelegt.
Über den Kondensator C3 wird die Basis kapazitiv direkt mit
Bezugspol ( Ground ) verbunden. Der Widerstand R3 versorgt den Emitter mit
Strom und stabilisiert den Arbeitspunkt des Transistors. In der Praxis werden
die Kondensatoren C1 und C2 so bemessen, daß der Koppelwiderstand Rk
entfallen kann.
Nur mit Mühe ist diese Schaltung als Colpittsoscillator
auszumachen. Bei Frequenzen > 50 Mhz kann der externe Kondensator C3
entfallen. Die Reihenschaltung aus der Transistorkapazität
Cbe und C1 übernimmt dann die Funktion.
Der Entwurf und die Ausführung eines Colpittsoscillators in Basisschaltung ist hier zu sehen.