Colpitts-Oscillator in Emitter-Schaltung.


Häufig angewendet wird die Emitterschaltung des Colpittsoscillators. Sie kann mit einfachen Mitteln aufgebaut werden und liefert respektable Ergebnisse.
Die Emitterschaltung erzeugt eine Phasendrehung von 180 Grad. Um das Rückkopplungssignal phasengleich dem Eingang ( Basis ) zurückzuführen ist eine zusätzliche Phasendrehung von nochmals 180 Grad notwendig. Diese wird durch den kapazitiven Dreipunkt, bestehend aus C1, C2 und der Induktivität L, erreicht.

Außerdem bestimmt das Verhältnis von C1 zu C2 den Koppelfaktor k. Die Induktivität L in Verbindung mit der Reihenschaltung von C1 und C2 bildet den frequenzbestimmenden Schwingkreis.

Ck trennt das Rückkopplungssignal galvanisch von der Basis. Mit Rk kann man die Amplitude des Rückkopplungsignals einstellen. Mit dem Spannungsteiler aus R1 und R2 wird die Basisspannung festgelegt. R4 stabilisiert den Arbeitspunkt des Transistors und mindert aber durch die Stromgegenkopplung die Verstärkung. Der Kondensator hebt für das Oscillatorsinal die Gegenkopplung wieder auf, weil er der Widerstand R4 durch seinen geringen kapazitiven Widerstand überbrückt.

R3 soll das Schwingkreissignal von der Betriebsspannung trennen und den Kollektor mit Strom versorgen. Leider belastet dieser Widerstand den Schwingkreis und verringert somit seine Güte. Eine bessere aber etwas teurere Lösung wäre der Einsatz einer entsprechenden Hochfrequenzdrossel als Ersatz für R3.
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