Schwingquarze haben 2 Resonanzfrequenzen,
die sich nur geringfügig unterscheiden.
1. die Serienresonanzfrequenz
2. die Parallelresonanzfrequenz
Dabei liegt die Serienresonanzfrequenz immer etwas unterhalb der
Parallelresonanzfrequenz.
Quarzhersteller geben meist die Serienresonanz an. Bei der Entwicklung ist
darauf zu achten, dass nur eine Oscillatorschaltung in Serienresonanz auf der
vom Quarzhersteller angegebenen Serienresonanzfrequenz zufrieden schwingen
wird.
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Bei diesem Quarzoscillator handelt es sich um die Pierce-Schaltung. Sie ist sehr einfach und eignet sich bestens zur Frequenzvervielfachung, wenn man den Schwingkreis auf das 3, 5, 7, 9-fache der Quarzgrundschwingung ausgelegen. Hierfür eignen sich Oberton-Quarze, die sich auch noch durch eine vielfache ungerade harmonische Schwingung anregen lassen. Der Quarz schwingt auf der Parallelresonanzfrequenz. Der Ausgang A darf nur sehr gering durch eine nachgeschaltete Stufe belastet werden. |
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Diese Quarzoscillatorschaltung ist
kompromisslos für den Einsatz von Quarzen ausgelegt. Der
Transistor Tr1 arbeitet in Basisschaltung mit ausreichender
Spannungverstärkung. Der Quarz wird durch den niederohmigen
Emittereingang abgeschlossen. Das verstärkte Signal wird am
Kollektor entnommen. Der Transistor Tr2 in Kollektorschaltung ohne
Spannungsverstärkung mit seinem hochohmigen Eingang belastet das
Signal nur gering. Dafür ist der Emitter als Ausgang sehr
niederohmig und belastbar. Damit ist der Quarz auch hier niederohmig
abgeschlossen. Mit dem Trimmwiderstand R5 läßt sich die
Amplitude des Rückkopplungsignals exakt so einstellen, daß
der Quarzoscillator gerade noch zuverlässig anschwingt. Diese
Schaltung ist wegen ihrer stabilen Arbeitsweise bestens als Quarztester
geeignet. Der Quarz schwingt auf seiner Serienresonanzfrequenz und kann
mit dem Trimmkondensator C2 geringfügig variiert und damit auf
seine exakte Sollfrequenz eingestellt werden. |